Samba

02. April 2007

Wenn es darum geht, ein Netzwerk zwischen Windows und Linux Rechnern aufzubauen, gibt es besonders bei nicht sehr erfahrenen Benutzern oft Probleme. Trotz der Benutzerfreundlichkeit, die Linux in den letzten Jahren bekommen hat, muss der Benutzer über theoretische und praktische Grundlagen aus dem Aufgabegebiet verfügen, um ein Netzwerk aufzubauen.
Eine große Hilfe liefert dabei die Seite “Deutsches Linux HowTo Projekt”, wo man unter zahlreichen HowTos auch Samba HowTo finden kann (http://www.linuxhaven.de/dlhp/HOWTO/DE-Samba-HOWTO.html)
Dieses HowTo hilft sowohl bei der Installation, als auch bei der Konfiguration des Samba-Servers.

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Sidux

19. März 2007

Viele Linux-Benutzer kennen wahrscheinlich das Live-Distribution Kanotix.
Ich wurde auf Kanotix aufmerksam, als ich mein ADSL USB Modem von Allied Telesyn (AT-AR215) mit SuSE zum Laufen bringen wollte. Auf einem Forum, das sich dem Thema des gleichnamigen Problems widmete, bekam ich einen Tipp von Moderator, Kanotix auszuprobieren. Die Installation klappte einwandfrei und die Konfiguration des Einwahls war kinderleicht. Ich war sehr zufrieden damit.
Die Kanotix Community war auch immer sehr aktiv, genau wie die Entwickler selbst, die mehrmals pro Jahr eine neue Distribution herausbrachten.
Schade nur, dass die besten Zeiten anscheinend vorbei sind. Einige der Entwickler verließen bereits das Entwickler-Team, die letzte, als “stable” gekennzeichnete Distribution ist schon ziemlich alt und die Pläne von Kano (Jörg Schirottke) scheinen eher in Richtung “stable” zu bewegen.
Wer aber die Sid-Variante besser findet, kann eventuell sein Glück bei Sidux finden. Sidux ist eine neue Live-Distri, deren Entwicklungm, nach dem Stillstand bei Kanotix angefangen wurde.

Vi (aber nicht Wii ;-))

24. Januar 2007

Es war nicht zu lange her, als ich auf Linux umstieg, deswegen habe ich auch noch nicht so viel Erfahrung mit Bash. Ich brauchte ja es auch eigentlich nicht oft, da ich mich eher als Anwender und nicht als Entwickler positioniere. Gestern aber, nach dem letzten Update vom Emerald Theme manager ging plötzlich nichts mehr. Ich konnte weder unter GNOME noch unter KDE mich anmelden. Der Grund war mir natürlich sofort klar, nach dem Update funktioniert Beryl nicht mehr richtig. Um das Problem zu beheben bin ich als root im Ubutu’s Safe Mode angemeldet, um Beryl aus Auto-Start Datei zu entfernen. Es klingt zwar logisch und leicht, für mich aber, als für Linux-Anfänger war es eine Herausforderung. Ich kann ja nur mit gedit bzw. Kate und KWrite umgehen und diese Anwendungen funktionieren ja nur mit einem Display Manager. Mir ist nichts weiter geblieben, als zu Vi zu zugreifen.
Dabei war mir man sowie lynx eine große Hilfe, weil ich damit ziemlich schnell Info über die Benutzung von Vi herausgefunden habe. Wie ich jetzt feststellen kann, ist es überhaupt nicht schwer, mit Vi umzugehen, manchmal ist es sogar schneller, als mit gedit.
Darüber hinaus habe ich eine kleine Liste der Vi-Befehle zusammengefasst, die man in Crash-Situationen gut gebrauchen könnte:

Erstellen oder Editieren einer Datei:
vi Dateiname (Falls Datei nicht vorhanden ist, wird eine neue angelegt, ansonsten wird die vorhandene Datei geöffnet)

Editor-Modus:
Insert (Einfügen)
Befehl-Modus: Esc

Datei schließen:
:q (Falls die Datei nicht verändert war)
:wq (Änderungen speichern und die Datei schließen)
:q! (Änderungen verwerfen und die Datei schließen)

Datei Speichern:

:w

Zeilen löschen:
:dd – Löscht aktuelle Zeile
:dXXd – Löscht XX Zeilen
um .z.B. einen Abschnitt von der Zeile 10 bis 20 zu löschen benutzt man folgendes Befehl: :10, 20d

Zeilen kopieren:
yy

Zeilen einfügen:
p

Suchen:
/test – sucht nach dem Wort “test” ab dem Cursor-Standpunkt bis Ende des Dokuments
N – Fortsetzung der Suche
?test – Suche rückwärts nach dem Wort “test”

Suchen und Ersetzen:
:%s/test/prüfen – Ersetzt das Wort “test” durch “prüfen” im gesamten Dokument
:1,10/test/prüfen – Ersetzt das Wort “test” durch “prüfen” in den Zeilen von 1 bis 10

Syntax-Hervorhebung:
:syntax on – aktiviert die Hervorhebung von Syntax
:syntax off – deaktiviert Hervorhebung des Syntax

Zeilen-Nummerierung:
:set number – aktiviert Zeilen-Nummerierung
:set nonumber – deaktiviert Zeilen-Nummerierung

Datei-Vergleich:
vi -d Datei 1 Datei 2

Google Earth 4.0 auch für Linux

17. Januar 2007

Am Beispiel von Skype kann man leider die Tendenz nachsehen, dass wenn auch ein Unternehmen auf Linux-Community achtet, schenkt er trotzdem eine viel größere Beachtung der Windows-Welt. Das kann man natürlich damit erklären, dass Windows-Community viel, viel größer ist.
Eine überraschend angenehme Ausnahme gilt hier Google mit seinem kostenlosen Welt-Browser “Google Earth”. Die neue Version erschien zeitgleich sowohl für Windows als auch für Linux-Plattform. Eine, der zu beachtenden Neuerungen ist meiner Meinung nach 3D-Texturen für Gebäude. Man kann ab jetzt also die wichtigsten Gebäude der Welt nicht nur als Fotos, sondern auch als 3D-Modelle betrachten und somit eine bessere Vorstellung davon bekommen.

Auswahl des Instant Messengers für Linux

22. November 2006

Mit Ubuntu Edge wird standardmäßig Gaim als IM ausgeliefert. Mein Problem ist es aber, dass Gaim von Design her nicht schlecht, sondern einfach schrecklich aussieht. Mir fehlen sogar die Worte, um meine Gefühle zu beschreiben, wie schrecklich ich Gaim finde.
Die Existenz von Gaim auf meinem System beendete ich mit dem Befehl sudo apt-get remove Gaim ziemlich schnell, eine alternative zu finden, die keine Probleme mit verschiedenen Kodierungen hat und gut oder zumindest erträglich aussieht, war schon schwieriger.
Doch ich fand, wonach ich suchte, das Programm heißt Simple Instant Messenger oder einfach SIM. Es bietet alle wichtigsten Funktionen eines Messengers an, sieht deutlich besser, als Gaim aus und hat keine Probleme mit der Darstellung von verschiedenen Kodierungen. Man kann sogar während des Gesprächs eine beliebige Kodierung auswählen, falls die Nachricht von dem Gesprächpartner nicht lesbar ist.

Beryl + Emerald Theme Manager

22. Oktober 2006

Vor ein paar Wochen, als ich einem Freund von mir mit Begeisterung über meinen Umzug von Windows zu Linux-Welt erzählte, bekam ich ein Link von ihm zugeschickt, das auf Video von YouTube verwies. Auf diesem Video ist zu sehen, welche 3D Effekte man mit Ubuntu Edgy und Beryl erreichen kann. Etwas ähnliches habe ich vor langen Zeit bereits gesehen, das war, glaube ich zumindest, eine Präsentation von Novell, wobei da es um die noch in der Kinderschuhen stehende Technologie ging. Natürlich war ich von dem Video sehr begeistert und bin sofort angefangen, Beryl zu installieren und entsprechend einzurichten. Insgesamt habe ich einige Abende damit verbracht, Beryl richtig zu konfigurieren und alle Bugs zu beseitigen.
Dabei fand ich Wiki von Beryl-Project http://wiki.beryl-project.org/wiki/Main_Page und Gentoo http://de.gentoo-wiki.com/XGL sehr behilflich.
Jetzt läuft bei mir alles ohne jegliche Probleme und ziemlich flott. 3D Effekte von Beryl sind meiner Meinung nach Vista weit überlegen.