Microsoft feiert Dominanz im Netbook-Markt
Samstag, 07. Februar 2009Das ist der Überschrift der Heise.de-Meldung, über eine von Microsoft durchgeführte Studie, wonach Microsoft angeblich in einer kurzen Zeit den Markt der ultra-mobilen Notebooks, so genannten „Netbooks“, erobert hat. Zwar wird Microsoft wegen der schwammigen Studie kritisiert, niemand kann aber bestreiten, dass MS es geschafft hatte, die meisten Netbook-Hersteller auf seine Seite zu ziehen. Warum das geschehen konnte? Wahrscheinlich darum, weil die meisten Endanwender nicht bereit waren, ihre gewohnte Umgebung auf etwas neues umzutauschen und damit die Hersteller indirekt gedrängt hatten, ihre anfangs Pro-Linux Gesinnung zu überdenken.
Was kann die Linux-Gemeinde dafür tun, um diesen Teufelskreis zu brechen?
Ein Optimist würde sagen, dass das Benutzerinterface so überarbeitet werden muss, dass sogar Windows-Anwender es besser finden werden und nicht mehr den Wunsch haben werden, zurück auf Windows umzusteigen.
Ein Pessimist wird dagegen sagen, dass Linux-Gemeinde diesen Kampf verloren hat, da sie nicht in der Lage ist, Linux attraktiv zu gestalten.
Was mich angeht, nach meinen Beobachtungen sehe ich große Fortschritte, was Usability von Linux angeht. Diese Fortschritte reichen aber noch nicht aus, um Linux für die Massen attraktiv zu machen. Aber es gibt auch Vorteile von dieser negativen Entwicklung. Je weniger ein Betriebssystem verbreitet ist, desto uninteressanter es für Viren-Schreiber ist.